Menschen suchen eine psychologische Beratung um Impulse zu bekommen, sei es zu einer bestimmten Situation, sei es zu ihrer gesamten Lebenssituation. Beratung regt an, sich selbst besser wahrzunehmen, mit seinen Stärken und Schwächen, Wünschen und Ängsten, bewussten und unbewussten Denk- und Fühlmustern.

Vielleicht haben Sie schon einige Male daran gedacht, eine psychologisch fundierte Beratung zu beanspruchen. Dann haben Sie doch wieder überlegt: das kann ja doch nicht helfen, schlussendlich muss man es selbst tun! Das stimmt: selbst, aber nicht allein! Beratung wirkt in vielen Situationen unterstützend, sei es bei einer beruflichen Standortbestimmung, Neuorientierung, Entscheidungsfindung in komplexen Situationen oder bei Bewerbungen. Sie ermutigt, das anzupacken, was man eigentlich anpacken möchte, hilft, Prüfungen oder Assessments zu bestehen, sich im Beruf zu behaupten, Konflikte konstruktiv zu lösen. — mehr

Menschen beanspruchen unter anderem Psychotherapie, wenn ein Leidensdruck besteht, sei es wegen einem Verlust, der zu einer Krise führt, wegen Erfahrungen, die Spuren hinterlassen haben, weil sie sich zuwenig frei fühlen, weil sie durch Ängste, Ärger oder Schuldgefühle emotional beeinträchtigt sind, oder weil sich negative Erfahrungen in ihrem Leben wiederholen. Psychotherapie zielt auf die Auflösung innerer Blockaden, so dass man freier ist, das anzustreben, was man will. — mehr

In den psychosozialen Berufsfeldern ist die Bezeichnung „Supervision“ für die Reflexion beruflichen Handelns zusammen mit einer erfahrenen Fachperson gebräuchlich. Für viele Angehörige von sozialen, psychologischen, oder pädagogischen Berufen gehört es zur Selbstverständlichkeit, dass man in Supervision ist. Die Supervisorin hat mehr Abstand und kann deshalb anderes wahrnehmen.

Supervision dient auch der Weiterbildung: Mit Unterstützung durch die externe Fachperson wird das eigene Handeln reflektiert, und die Handlungsfreiheit im Berufsfeld erweitert.

Supervision kann einzeln, oder in kleinen Gruppen stattfinden.

Ausser der hier beschriebenen „Fallsupervison“ gibt es auch Teamsupervision.

Berufswelt und Ausbildungsmöglichkeiten verändern sich laufend. Gleichzeitig sind Informationen dank Internet zugänglicher. Das bedeutet, dass die Suchkompetenzen, im Vergleich zum Wissen, noch wichtiger geworden sind. Viele LaufbahnberaterInnen fühlen sich denn auch mehr als Experten für das Suchen, als für das Wissen.

Was trotz Informationszugang schwierig bleibt, sind die Fragen, die man an sich stellt: Was will ich tun, wie fühle ich mich nützlich, was soll mein Beitrag sein, wofür will ich mich engagieren, womit kann ich auf dem Markt bestehen und in welche Richtung will und werde ich mich entwickeln?   mehr lesen ….

Focusing ist eine meditative Methode, die Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen einbezieht. Es ist ein Zugang zu sich selbst, eine Intuitionsschulung. Focusing dient der Klärung von diffusen Situationen, der Entscheidungsfindung, der Psychohygiene, der Kreativität, der Erkenntnis-Gewinnung und der Persönlichkeitsentfaltung. Da Focusing im Bereich zwischen bewusstem und unbewusstem Denken geschieht, kann es die beiden verbinden und nutzen.
Focusing kann gezielt eingesetzt werden, man kann es lernen und dann für sich anwenden, oder als Element in Beratungen verwenden. Focusing kann aber auch spontan ablaufen. Wenn man zum Beispiel im Zug sitzt, hinausschaut, über nichts Konkretes nachdenkt, kann es plötzlich geschehen, dass etwas klar wird, vielleicht etwas, worüber man schon lange nachgedacht hat.
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