Organismisches Erleben und Regresssion

Zusammenfassung

Organismisches Erleben und Regression sind zwei Begriffe, die  Erlebensweisen bezeichnen, die unterschiedlich sind und doch sehr nahe zusammenliegen können. In der therapeutischen Arbeit habe ich  das oft erlebt und darüber nachgedacht, was sie unterscheidet und was ihnen gemeinsam ist, wie Regression in organismisches Erleben übergehen kann. Organismisches Erleben ist im personzentrierten Ansatz ein zentraler Begriff. Regression hingegen wird kaum erwähnt. Es ist kein Zufall, dass Rogers das organismische Erleben hervorhob, während andere Schulen (psychoanalytische und körperorientierte)  mehr von Regression sprechen.

Literaturangaben zu diesem Artikel

  • Rogers C.: Eine Theorie der Psychotherapie, der Persönlichkeit und  der zwischenmenschlichen Beziehungen. Verlag GwG, 1987, S. 23
  • Rogers C.: Entwicklung der Persönlichkeit, Klett-Cotta 1983, S. 38
  • Dorsch F.: Psychologsiches Wörterbuch, Hans Huber, 1976
  • Duden. Das Fremdwörterbuch, 1974
  • Balint M.: Regression. Therapeutische Aspekte und die Theorie der Grundstörung. Klett-Cotta, 1987
  • Downing G.: Körper und Wort in der Psychotherapie, Kösel, 1996
  • Reisch E.: Verletzbare Nähe, Leben lernen 91, Pfeiffer, 1994
  • Binder U. und Binder J.: Studien zu einer störungsspezifischen  klientenzentrierten Psychotherapie, Verlag Dietmar Klotz, 1994
  • Jung C. G.: Ziele der Psychotherapie, Seelenprobleme der Gegenwart. Studienausgabe, Walter, 1973, S. 67-85, zit. in Pally Ch.: Annäherungen an Identität, Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät I, 1997, S. 168
  • Rogers R.: Der neue Mensch. Klett Cotta, 1987, S. 79/80
  • Drewermann E.: Psychoanalyse und Moraltheologie, Band 1, Angst  und Schuld, Matthias Grünewald, 1982

Dieser Artikel erschien in: Brennpunkt, Zeitschrift der Schweizerischen  Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie und Personzentrierte Beratung (SGGT), 1998, Nr. 76

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